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Achim Plato , Portrait im Neckar Express, 24.10.1978

  Das Portrait   Achim Plato Zehn Jahre Künstlerischer Leiter der Freilichtspiele Schwäbisch Hall Für Achim Plato liegt das Erlebnis Theater in der Kindheit begründet, und seine Fortsetzung dann im Beruf des alltäglichen Lebens. Genauer: in einem Erlebnis, das ein Keim für seine Theaterleidenschaft war. Die Heimatstadt Dresden lag 1945 in Schutt und Asche. Das „Komödienhaus“ war nur dank der Errichtung von Bretterwänden bespielbar. Weihnachten stand vor der Tür. Man spielte ein Märchenstück „Blinke Bitzelchen“. Vermummt in dicke Schaals, Wollmützen und Mänteln saßen Kinder und Erwachsene im „Provisorium“. „Aber als der Vorhang sich öffnete und ein hellerleuchteter Himmel sichtbar wurde, waren die trostlosen Trümmerhaufen bei mir vergessen. Nach diesem ersten unvergesslichen Theatererlebnis gingen meine Tante und ich eine halbe Stunde durch Trümmerfelder nach Hause. Die Stromsperre setzte ein, und trotzdem feierten wir Weihnachten. Aber sächsische. Und die war besonde...

Klaus Wagner - Portrait im Neckar Express, 24.09.1987

  Klaus Wagner, Intendant des Stadttheaters in Heilbronn (1987) Der Theatermann verabscheut Hinterfotzigkeit Von Jürgen Dieter Ueckert „Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin.“ – Eine Sprichwort-Abwandlung, die als Motto auf dem Heilbronner   Theater-Intendanten Klaus Wagner durchaus zutreffen könnte. Denn er löckt nicht nur wider den Stachel, er benötigt die Unruhe wie der Fisch das Wasser zum Leben. Das größte Unglück für Wagner wäre, „nichts tun zu können“. Und als Hauptcharakterzug erkennt er bei sich „Beharrungsvermögen“. Helden in der Wirklichkeit sind für ihn „alle Unbeirrbaren“, als Heldinnen in der Geschichte bezeichnet Wagner „die stolzen Gescheiterten“. Dem widerspricht auch nicht, dass er als natürliche Gabe „Menschenkenntnis“ besitzen möchte. Klaus Wagners Traum vom Glück ist „Wechsel mit immer neuer Intensität“. Und was wäre für den Heilbronner Intendanten das größte Unglück? Wagners lapidare Antwort: „Langeweile“. Heilbronns Bürger und Stadtverwa...

Dieter Schwarz - Portrait im Neckar Express, 20.10.1977

Das Portrait Dieter Schwarz Vorsitzender des IHK-Juniorenkreis Heilbronn „Die Vorbereitrungen zur Bundeskonferenz haben den Juniorenkreis Heilbronn zusammengeschweißt und zu einer eingeschworenen Gemeinschaft gebildet“, verkündigte der Vorsitzende des IHK-Juniorenkreises Heilbronn, Dieter Schwarz , am vergangenen Samstag auf dem Abschlußball der Bundesjuniorenkonferenz im Großem Saal der Heilbronner Harmonie. Der Schweiß bei der Arbeit habe sich gelohnt, so der Junioren-Vorsitzende. Die Anerkennung durch die anderen bundesdeutschen Juniorenkreise für die Heilbronner zeige das deutlich auf. Trotz des „ehrenvollen Besuchs des Bundeskanzlers Helmut Schmidt “ auf der Bundeskonferenz, so ganz zufrieden scheinen die Jugendunternehmer nicht. Die Resonanz der überregionalen Presse für die Konferenz war nicht gerade überwältigend. „Allerdings können wir zufrieden sein. Im Gegensatz zu früheren Bundeskonferenzen war diesmal zum ersten Mal das Fernsehen da, der Rundfunk berichtete. Daß ...